Regeln

Teamregeln des H.A.T. (Happy Airsoft Team)

1. Allgemeine Regeln:

1.1 Allgemeine Teamregeln:

Trotz der Spiele im Ausland gilt das deutsche Recht, solange wir uns in Deutschland befinden. Dies bedeutet, dass Waffen ohne illegale An- und Umbauten und gesetzeskonform transportiert werden müssen. Das Konsumieren und Mitführen von illegalen Drogen ist generell untersagt.

Alkohol gibt es nach dem Spiel in Maßen, Zigaretten je nach Auflagen der Gelände. Wobei aber immer Rücksicht auf andere Spieler und Nichtraucher genommen werden soll.

Im Ausland gelten die jeweiligen Landesgesetze. Gegebenenfalls haben sich Spieler selbstständig über die Gesetzeslage im jeweiligen Land zu informieren. Zivilisiertes Verhalten ist obligatorisch. Das heißt, dass jeder Spieler freundlich und zuvorkommend sein soll. Aggressives oder provozierendes Verhalten wird nicht geduldet und entsprechend geahndet. Im Zweifelsfalle gilt, dass jeder Spieler Streit aus dem Weg geht und zweifelhafte Treffer etc. anerkennt. Wir sind nicht hunderte Kilometer gefahren um den ganzen Spieltag persönliche Differenzen zu klären, das kann danach oder über die üblichen Telekommunikationsmittel geregelt werden. Bei spielbezogenen Uneinigkeiten steht die Teamleitung oder ggf. das Organisationsteam des jeweiligen Events zur Klärung zur Verfügung.

Auch unter Teammitgliedern ist rücksichtsvolles und freundliches Verhalten verpflichtend. Private Unternehmungen sind nicht verpflichtend, tragen aber zum Unterhaltungswert und der Teammoral bei. Führerschein und fahrbahrer Untersatz sind nicht zwingend erforderlich, aber von Vorteil, da den meisten Unternehmungen eine mehrstündige Anfahrt voraus geht.

Wer sich nicht an die allgemeinen Regeln halten kann wird von Unternehmungen des H.A.T (ob es nun Spiele, Stammtische oder Privates sind) ausgeschlossen.

1.2 Mitglied werden:

Mitglied kann werden, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und im vollen Besitz seiner geistigen Fähigkeiten ist. Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben von Geländebetreibern und Veranstaltern kann erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr uneingeschränkt an den Aktivitäten des Teams teilgenommenn werden. Rambos sind ausdrücklich nicht erwünscht, da diese dem Image des Teams und vor allem unseres Hobby mehr schaden als nutzen.

Mitglied werden kann jeder der die allgemeinen Teamregeln anerkennt und sich danach verhält.

Da aufgrund der deutschen Gesetzeslage Spielen in Deutschland nur unter strengen Auflagen möglich ist finden die Spiele unseres Teams vor allem im Ausland statt. Daraus ergibt sich, dass Menschen von menschen- und oder ethnienfeindlicher Gesinnung weder erwünscht noch geduldet sind. Das Spiel lebt vom Miteinander nicht nur im Team, sondern auch mit Mitspielern und Ortsansässigen.

Interessenten nehmen über das Forum, per E-Mail oder das Kontaktformular Kontakt zur Teamleitung auf und stellen sich anschließend  im Gästeforum vor. Für die Vorstellung im Forum ist eine manuelle Freigabe durch einen Administrator erforderlich, die ggf. einige Tage in Anspruch nehmen kann.

Nach der erfolgreichen Aufnahme als Probemitglied suchen sich Probemitglieder einen Mentor, der sie ein- und unterweist. Der Mentor hat dem Probemitglied gegenüber die Aufgabe diesem auf dem Weg zu einem vollwertigen, den Teamregeln entsprechenden Teammitglied zu helfen, die Art und Weise wie er das tut bleibt ihm überlassen.

Nach einer zeitlich nicht eingegrenzten Probezeit und nach der Abstimmung durch die Vollmitglieder erfolgt die Übernahme als Vollmitglied.

1.3 Rechte und Pflichten von Mitgliedern

Vollmitglieder des H.A.T. sind berechtigt, den offiziellen H.A.T.-Patch zu tragen und damit das Team bei Spielen und anderen Veranstaltungen zu repräsentieren. Mit diesem Recht geht die Pflicht einher, das Team positiv zu repräsentieren. D.h. insbesondere geltendes Gesetz sowie die jeweils gültigen Spielregeln einzuhalten. Von allen Mitgliedern wird ein respektvoller Umgang im Team und mit allen anderen Mitmenschen erwartet.

Weiterhin sind Vollmitglieder des Teams bei Abstimmungen stimmberechtigt und dürfen aktiv Einfluss auf die Entwicklung des Teams nehmen. Im Gegenzug wird von Mitgliedern erwartet, dass sie regelmäßig an Team-Events teilnehmen oder sich rechtzeitig von diesen abmelden. Hierzu erhalten Teammitglieder Zugriff auf gesicherte Bereiche des Forums. Wir erwarten, dass die Foren regelmäßig gelesen werden, da der Großteil aller Informationen über das Forum verteilt wird.


Weiterhin erhalten Vollmitglieder die Möglichkeit, eine personalisierte E-Mail-Adresse mit der Domain des Teams zu erhalten und Beitrage in Forum, Homepage. Blog und ggf. weiteren Portalen zu veröffentlichen. Hierzu den Webmaster des Teams und/oder ein Vorstandsmitglied ansprechen.
Teammitglieder erklären sich damit einverstanden, Kosten für Anschaffungen, die durch einen Beschluss des Teams genehmigt wurden anteilig zu übernehmen. Die Beträge belaufen sich hierbei in der Regel auf weniger als 10€ pro Person. Im Gegenzug wird kein regelmäßiger Teambeitrag erhoben.

1.4 Teamvorstand

Das Team wird von einem Teamvorstand geleitet. Dieser Vorstand besteht aus drei Personen, die alle drei Jahre in geheimer Wahl neu gewählt werden. Für die Wahl wird ein neutraler Wahlleiter bestimmt, der die Durchführung der Wahl übernimmt. Dem Wahlleiter obliegt die Entscheidung, auf welche Weise die geheime Wahl stattfindet. Jedes Vollmitglied darf an der Wahl zum Vorstand teilnehmen. Der Wahlleiter hat dafür zu sorgen, dass alle Mitglieder ihre Stimme abgeben können.
Jedes Vollmitglied kann zur Wahl aufgestellt werden. Hierzu reicht eine rechtzeitige Nachricht an den Wahlleiter.

Der Teamvorstand hat folgende Aufgaben:

  • Ansprechpartner für Probleme und Fragen innerhlab des Teams sein
  • Ansprechpartner für Interessenten sein
  • Entscheidungen treffen, ob Interessenten für das Team geeignet sind
  • Stammtische und Spieltermine organisieren
  • In besonderem Maße Ideen und Vorschläge in das Team einbringen

Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, erhalten Vorstandsmitglieder erweiterte Zugriffsrechte auf Homepage und Forum. Bei unentschiedenen Abstimmungen des Teams kann der Vorstand eine Entscheidung herbeiführen. Weitere Privilegien gehen mit der Mitgliedschaft im Vorstand nicht einher.

2. Allgemeine Spielregeln

2.1 Schutzausrüstung

Jedes Mitglied bzw. Spieler ist verpflichtet bei Spielen eine Mindestschutzausrüstung zu tragen. Bei Missachtung erfolgt sofortiger Ausschluss von allen Spielaktivitäten, bis der Mangel behoben ist. Jedes Mitglied bzw. Spieler ist für seine persönliche Ausrüstung selbst verantwortlich.

Am Spielgeschehen teilnehmen darf nur, wer eine Mindestschutzausrüstung trägt, die folgende Körperstellen komplett abdeckt: Mund-, Nasen- und Ohrenöffnungen sowie die Augen. Für Erstere genügt z. B. eine dicke Sturmhaube. Die Augen müssen komplett und von allen Seiten abgedeckt sein - Schusssichere Maske oder Brille genügen hierfür. Die Mindestschutzausrüstung darf während den Spielen nicht abgenommen werden. Diese Regelung gilt auch für Personen, die nicht aktiv am Spielgeschehen teilnehmen, wie z. B. Zuschauer oder Fotografen. Es darf nicht auf Personen geschossen werden, die die oben genannte Mindestschutzausrüstung nicht tragen. Sollten sich Personen auf dem Spielfeld befinden, die diese Schutzausrüstung nicht tragen, muss das Spiel unmittelbar unterbrochen werden, bis eine Gefährdung dieser Personen ausgeschlossen ist.

Personen, die nicht aktiv am Spielgeschehen teilnehmen, sollten dies durch das Tragen einer Warnweste o.ä. deutlich machen, um irrtümliche Treffer zu vermeiden.

2.2 Airsoft-Waffen

Es dürfen nur Airsoft-Waffen verwendet werden, die den jeweiligen Sicherheits- und Gesetzesbestimmungen entsprechen. Änderungen sollten bekannt gegeben werden. Als Munition sind Bio BBs vorzuziehen, Standard Plastik-BBs sind geduldet, können aber durch Platzbetreiber oder Veranstalter verboten sein.

Keramik-, Glas-, Farb- und Metall-BBs sind aufgrund der Verletzungsgefahr verboten.

Optische Hilfsgeräte wie z.b. Zielfernrohre, Nachtsichtgeräte und Ähnliches sind nach Absprache mit der Teamleitung erlaubt, Ausnahmen können ggf. die Regel bestätigen. In Deutschland ist das Anbringen von Laserzielgeräten, Lampen und optischen Bildwandlern (Kamera mit Display, Nachtsichtgerät) an Waffen generell untersagt, ebenso wie der Besitz von solchen Gegenständen, wenn diese explizit für die Montage an Waffen vorgesehen sind ( z.B. Weaponlights, Nachtsichtzielfernrohre).

2.3 Leistungsgrenzen

Um ein Höchstmaß an Spielspaß zu gewährleisten gelten für alle Waffen Leistungsgrenzen, die hauptsächlich von der Energie abhängen:

Die Klassen - Beispiele - Geschwindigkeitsobergrenzen [FPS] bei 0,2gr - Energieobergrenzen [J] - Mindestabstände [m]

Pistole - Revolver, M9, USP, 1911 - 330FPS - 1,01J - 5m

MP (Full)- MP5, MP90, Ingram - 330FPS - 1,01J - 10m

Karabiner, Sturmgewehre (Full) - M4, G36 - 400FPS - 1,49J - 15m

(Sturm)Gewehre (Semi) - M14, G3, M16- 450FPS - 1,88J - 20m

MGs (Full) - M60, M249, MG3 - 450FPS - 1,88J - 20m

Scharfschützengewehre (nur Bolt Action) - L96, M700 - 600 FPS - 3,35J - 30m

Hierbei gelten vor allem die Sicherheitsabstände, die Klasseneinteilung dient primär der Orientierung. Bei Unterschreitung der Sicherheitsabstände muss auf eine schwächere Waffe gewechselt werden. Ein Treffer auf Zuruf  (Safety Kill) ist nur auf sehr kurze Distanz akzeptabel, siehe 2.5.

2.4 Treffer

Getroffen ist, wer von einer Kugel auf direktem Weg getroffen wird. Treffer an der Waffe oder Querschläger zählen nicht. Diese Trefferregelung kann jedoch je nach Regelwerk des jeweiligen Events abweichen. Im Zweifelsfall ist die Trefferregelung vor Spielbeginn zu erfragen.

Bei diversen Szenarien, in denen Gegenstände z.B. als Explosivkörper definiert sind, sind die jeweiligen Spielregeln zu beachten. Wegen des Umfangs der verschiedensten Szenarios wird hierauf nicht weiter eingegangen. Bitte die Regeln des Szenarios beachten und ggf. die Teamleitung fragen. Dies gilt insbesondere auch für Regelungen bezüglich Helm- und Waffentreffern. Beim Spielen mit anderen Teams sind ggf. die Regelungen abzusprechen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Nach dem Erfolgen eines Treffers, muss dies mit einem lauten "HIT" o.ä. zum Ausdruck gebracht werden, das Spielgeschehen ist sofort zu verlassen, indem man die Waffe mit beiden Händen in die Luft hält und sich in dieser Haltung in die Safetyzone begibt. Szenarioabhängig kann auch das Deathrag (Warnweste o.ä.) benutzt werden.

Wichtig: Treffer müssen deutlich bekannt gegeben werden! Bei Missachtung darf die Spielleitung Strafen verhängen, denn Ehrlichkeit ist der Grundbaustein des Airsoftspiels. Feuern auf bereits Getroffene und andere Personen, die nicht direkt am Spiel teilnehmen,  ist nicht erlaubt. Jedoch kann ein versehentliches Treffen nicht ausgeschlossen werden.

Friendly Fire ist möglich, d.h. wenn ein Spieler des eigenen Teams in eigene Reihen schießt, werden die daraus resultierenden Treffer gezählt. Informationsaustausch mit Mitspielern nach Erfolgen eines Treffers ist untersagt, es sei denn, das Szenario sieht dies anders vor. Wird ein Hit missbräuchlich angezeigt, d.h. ohne dass ein dafür erforderlicher Treffer vorliegt, ist genauso zu verfahren, wie bei einem regulären Treffer. Die Spieler sind verpflichtet nach bestem Wissen und Gewissen fair zu spielen und Treffer anzuerkennen.

2.5 Messertreffer/Safety Kill

Als Messertreffer zählt nur die Berührung des Gegners am Körper mit der eigenen Hand. Die Trefferfläche ist dabei egal. Es darf nur mit der leeren Hand berührt werden. Zur besseren Verdeutlichung des Messertreffers sollte zum Treffer noch das Wort "Messer" gesagt werden. Der Einsatz echter Messer ist aufgrund der Verletzungen untersagt. Im Zweifelsfalle sollte von einer (Plastik-/Gummi-)Messerstecherei abgesehen werden. Mit dem Begriff Messer gleichgestellt ist der Begriff "Safety Kill" der im allgemeinen auch von fremden Mitspielern verstanden wird. Der Spruch "Safety kill" gilt als Hit für den Angesprochenen! Ein Safety Kill kommt auch dann zustande, wenn ein Feuern nicht ohne Risiko für den Getroffenen ist, v.a. bei sehr kurzen Entfernungen. Das bloße Unterschreiten des Mindestabstands rechtfertigt noch keinen Safety Kill. Ein Safety Kill kommt erst dann zustande, wenn kein Zweifel am möglichen Treffer besteht.

Neben dem Ruf "Safety Kill" ist auch "Bang" üblich und wird in der Regel von anderen Spielern verstanden. Der gebräuchliche Ruf "Shot" sollte vermieden werden, da dieser leicht mit dem Wort Stop verwechselt werden kann.

2.6 Spielgebiet

Gespielt wird auf einem vorher festgelegten Gebiet. Im Rahmen der Spielaktivität darf dieses Gebiet nicht verlassen werden. Ausserhalb des Spielgebiets sind Spielaktivitäten verboten, Waffen müssenn dort gesichert und frei von Kugeln  geführt werden (d.h. Magazin raus und Sicherheitsschuss auf den Boden, um zu gewährleisten, dass keine Kugel mehr im Lauf ist).

2.7 Spielzeit

Ein Spiel beginnt erst, wenn alle Spieler ihre komplette Ausrüstung angelegt und ihre dem Szenario nach beschriebenen Positionen eingenommen haben. Der Spielbeginn ist an einen vorher definierten und von allen Spielern in allen Positionen überprüfbaren Zeitpunkt oder ein entsprechendes optisches und/oder akustisches Signal gebunden. Mit dem Spielbeginn ist die Feuererlaubnis innerhalb des Spielfeldes freigegeben und mit Ende des Spiels endet diese auch wieder. Regulär endet ein Spiel nach dem Ablauf der nach dem Szenario vorgegebenen Zeit oder mit dem Erreichen des szenariospezifischen Zieles. Besondere Vorfälle, wie z.B. ein Unfall, beenden das Spiel ebenfalls. Der Spielbeginn und das Spielende dürfen nur von der Spielleitung ausgerufen werden. Ausnahmen möglich. Im Fall besonderer Ereignisse, z.B. Unbeteilgte auf dem Spielfeld, Unfall, kann das Spiel von jedem Spieler unterbrochen werden. Dies ist allen Spielern deutlich und unmissverständlich durch den Ruf "Spielstopp" kenntlich zu machen. Eine Fortsetzung des Spiels wird ggf. von der Team- bzw. Eventleitung bekannt gegeben.

2.8 Pyrotechnik/Granaten

Pyrotechnische Mittel sind, von den örtlichen Begebenheiten abhängig, erlaubt. Wobei mit Böllern und Ähnlichem verantwortungsbewusst umgegangen werden muss, da pyrotechnisches Material durch Schall- und Hitzeentwicklung eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellt.

Gasbetriebene Airsoft-Granaten sind grundsätzlich zulässig, sofern diese den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Trefferregelungen beim Einsatz von Granaten sollten ggf. vor dem Spiel mit allen Beteiligten abgesprochen werden. Der Einsatz von Granaten kann durch örtliche Regelungen bzw. Event-Regelungen eingeschränkt sein.

3. Sonstiges

3.1 Haftung

Die Teilnahme an allen Aktivitäten des H.A.T. erfolgt grundsätzliich auf eigene Gefahr. Für ggf. entstandene Schäden haftet der Verursacher.

3.2 Gültigkeit

Diese Regeln entsprechen dem Stand vom 9.11. 2015 und sind bis auf Weiteres gültig. Änderungen an den Regeln vorbehalten. Ggf. wird im Forum über Regeländerungen informiert.